Rückbau eines komplexen Stahlskelettbaus in einem Hochregallager

Auf dem Betriebsgelände des Haushaltgeräteherstellers V-ZUG durften die Teams der ERNE decon AG für die Tech Cluster Zug AG einen anspruchsvollen Entkernungsauftrag umsetzen. Die Auftraggeber schafften damit die Grundlage für den Bau der Energiezentrale zur nachhaltigen Versorgung vom Areal und der umliegenden Nachbarschaft.

 

Vorbereitungsarbeiten und Hochregal-Rückbau

Das Team der ERNEFANT AG startete mit den Vorbereitungsarbeiten, welche aus dem Absaugen der extensiven Dachbegrünung bestanden. Anschliessend wurde im Zeitraum von zwei Monaten ein Drittel des bestehenden Hochregallagers zurückgebaut. Dabei handelte es sich um eine komplexe und vielseitige Stahlkonstruktion, welche auf einer Betonplatte aufgesetzt war. Der Stahlskelettbau erstreckte sich auf einer Grundfläche von 34 m Länge und 13.5 m Breite. Der sich noch im laufenden Betrieb befindliche Teil des Hochregallagers wurde mit der Erstellung einer Schutzwand gewährleistet.

 

Manuelle Arbeiten beim Rückbau

Geplant war anfangs maschinell, d.h. mit Abbruch-Bagger, die vorhandene Konstruktion abzubrechen. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse war jedoch nur ein manueller Rückbau, sprich mit Schraubenschlüssel, möglich. Hierzu wurden Scheren-Hebebühnen eingesetzt, welche das Arbeiten auf eine Höhe von bis zu 28 m ermöglichten. Die zum Schluss noch verbliebene Konstruktion wurde mit Schweiss- und Plasmaschneidgeräten thermisch getrennt und zurückgebaut.

 

Anschlussarbeiten

Im Anschluss wurde ein Teil der bestehenden Bodenplatte (d = 50 cm) geschnitten und ein Korridor von ca. vier Metern maschinell abgebrochen. Im Randbereich musste die vorhandene Armierung für den nachträglichen statischen Verbund freigelegt werden. Dies wurde durch das decon SURFACE Team realisiert.

 

Demontage der Glaspaneelen

Vor Beginn des eigentlichen Rückbaus wurde, nach Entfernen des Daches und der bestehenden Aussenhülle, ein Teil der schützenswerten Glasfassaden demontiert und eingelagert. Diese Massnahme war aufgrund statischer Vorgaben notwendig, da nach Abbruch der rückwärtigen Konstruktion die Standsicherheit der vorgehängten Glasfassade durch erhöhte Windlasten nicht gewährleistet war. Die Demontage der Glaspaneelen wurde durch die Firma ph+ GmbH aus Basel, im Auftrag der ERNE decon AG ausgeführt. Nach Fertigstellung des Gesamtobjektes werden diese an der ursprünglichen Stelle wieder montiert.

Kompetenzen aus dem Unternehmen ERNE decon AG

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