Betonsanierung mit Ultrahochleistungs-Faserbeton nach einem Brand

Nach einem Brand in einer Lagerhalle in Laufenburg sanierte die ERNE decon AG die Stützen und den Hartbetonbelag. Die beschädigten Betonoberflächen erneuerte das Team mit Ultrahochleistungs-Faserbeton (UHFB), welcher sich durch eine hohe Dichtigkeit und Druckfestigkeit auszeichnet. 

Für die Sanierung des Hartbetonbelags entfernten die Bautenschutz-Profis mit Höchstdruckwasserstrahlen den beschädigte Betonbelag. Die Übergänge zwischen Wand und Bodenplatte wurden abgedichtet und die Arbeitsfugen zwischen bestehender und instand zustellender Fläche erstellt. Anschliessend folgte die Bewässerung der rund 176 m2 grossen Einbaufläche für circa 12 Stunden. Damit wurde diese für den Einbau der ersten Schicht des UHFB vorbereitet. Ultrahochleistungs-Faserbeton (UHFB) wird in zwei Schichten eingebaut. Die erste, sogenannte Tragschicht aus UHFB, muss gut gegen zu schnelles Austrocknen geschützt werden. Daher ist es wichtig, dass der darunterliegende Konstruktionsbeton mit Wasser vollständig gesättigt ist. Danach raute das Team die Oberfläche der Tragschicht mit dem Aquacutter HDW-Roboter auf und bereitete die Fläche für den Einbau der Verschleissschicht vor. Durch das Einmischen von Splitt in den Beton der zweiten Schicht (Verschleissschicht) entsteht ein rutschfester Fertigbelag aus UHFB.

Bereits der horizontale Einbau des empfindlichen UHFB setzt Erfahrung und das nötige Know-how voraus. Für die Sanierung und Verstärkung der Stützen bauten die Spezialisten der ERNE decon AG den Spezialbeton auch vertikal ein. Dazu wurden rund 60 bis 70 mm des durch den Brand beschädigten Konstruktionsbetons mit Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und anschliessend der UHFB SCC, welcher sich durch eine Faserlänge von 30 mm und gutes Fliessverhalten auszeichnet, eingebaut.

Die Vorteile von Ultrahochleistungs-Faserbeton werden auch bei Brückeninstandsetzungen geschätzt. Der Kanton Aargau setzt aufgrund der längeren Lebensdauer, der erhöhten Trag- und Zugfestigkeit sowie der Undurchlässigkeit im Vergleich zu normalem Beton vermehrt auf UHFB. Auch bei der Wildtierunterführung in Brugg wird das Team der ERNE decon AG im Juni den Spezialbeton einbauen. 

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